Langsam aber sicher steigen die Temperaturen und der Sommer kündigt sich in Deutschland an. Mit Begeisterung holt man jetzt seine T-Shirts, kurzen Hosen und Röcke aus den hinteren Ecken des Kleiderschranks. Doch bei all der Freude, bedeuten die warmen Temperaturen auch, dass die Wintersportsaison jetzt erst mal vorbei ist und die Skibekleidung nach hinten in den Schrank wandert. Doch Vorfreude machen bereits die neuen Kollektionen von Fischer, Schöffel und Co.
Schließlich ist jetzt die Zeit, sich in Ruhe zu überlegen, welche Jacke die richtige ist. Denn wenn es wieder auf in die Berge geht, ist die passende Kleidung entscheidend. Was hat man von tollem Wetter und einem schönen Bergpanorama, wenn die Jacke nicht richtig sitzt oder wärmt? Beim Kauf der passenden Skijacke, merkt man schnell: Ob Farbe, Form oder Preis, die Auswahl ist riesig.
Doch worauf sollte man achten? Egal ob beim Snowboarden, Carven oder Freeriden, die Jacke sollte ausreichend wärmen, atmungsaktiv sein und vor Wind schützen. Wasserdicht wird die Jacke durch eine wasserabweisende Imprägnierung bzw. Beschichtung, an der die Feuchtigkeit außen abperlt.
Noch besser vor Nässe schützt aber eine Membran, was mittlerweile auch weitverbreitet ist. Die Kleidung ist für Wasser in fester Form undurchlässig, Wasserdampf kann aber nach außen austreten. Dies ist von großem Vorteil, denn beim Skifahren herrscht ein großer Unterschied zwischen der äußeren Temperatur und der innerhalb der Bekleidung. Außerdem sind die Membrane winddicht, so dass auch hier die Bekleidung vor den äußeren Witterungsbedingungen schützt.
Bekannte Systeme sind Gore-Tex oder Sympatex. Außerdem sollte man darauf achten, ob die Nähte wasserdicht verklebt sind und auch die Reißverschlüsse wasserundurchlässig sind. Unterschiede finden sich auch in der Ausstattung der Jacken. Haben sie Belüftungsöffnungen, die bei warmen Temperaturen für „Abkühlung“ sorgen? Auch die Anzahl und Art der Taschen kann die Kaufentscheidung beeinflussen. Einige Marken sind standardmäßig mit dem Recco-Rettungssystem ausgerüstet, das in mehr als 600 Skigebieten eingesetzt wird. Bei einem Lawinenabgang empfängt ein Reflektor in der Skijacke oder -hose das Signal eines Detektors. Mithilfe eines Tonsignals kann der Verschüttete anschließend punktgenau geortet
werden.
Es gibt somit viele Faktoren, die den Kauf einer Skijacke beeinflussen. Die richtige Jacke findet sich aber bestimmt, so dass man gut ausgerüstet in die nächste Saison starten kann!
26. April 2012
Tobias
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